Mit dem Kauf bzw. Verkauf einer Position am Futuresmarkt erfolgt noch kein Transfer des Besitzers oder Eigentums am Kontrakt zugrunde liegenden Basiswerts, da dieser Transfer ja erst zum Erfüllungstermin (Laufzeitende) vereinbart wird. Daher ist es auch nicht erforderlich, beim Kauf eines Futureskontrakts den vollen Kaufpreis zu entrichten. Statt dessen wird vom Käufer bei Vertragsabschluß lediglich eine “Ein- schußzahlung” (Initial Margin) hinterlegt, die sich im normalen Sprachverständnis am besten als eine Art Anzahlung bezeichnen läßt. Diese Einschußzahlung beträgt nur einen Bruchteil des Kontraktwertes: sie kann aber von der Börse je nach vorherrschenden Schwankungsbreite der Kurse (Volalität) täglich nach oben oder unten angepaßt werden.
Der Verkäufer eines Futures hat die gegenüber dem Käufer genau entgegengesetzte Markteinschätzung. Wie oben gesagt, beziehen wir uns nur auf die “Financial-Futures”, also Terminkontrakte auf Währungen, Aktien-Indizes und Zinsen. Nehmen wir als Beispiel das deutsche Zinsbarometer, den Bund Future:
Ein Anleger, der mit steigenden Zinsen, also einen fallenden Bund-Future rechnet, verkauft dieses (Fach- sprache: er “geht short”) in der Hoffnung, den verkauften Kontrakt zu einem späterem Zeitpunkt günstiger zurückzukaufen (eindecken) zu können. Genau wie sein Vertragspartner, der diesen Kontrakt kauft (“longgeht”), muß er hierfür eine “Initial Margin” einrichten. Entwickelt sich die eingegangene Futures-Position gegen den Anleger, wird der geleistete Anzahlungsbetragzu klein, daher entsprechend dem sich vergrößernden Risikoder Position muß vom Anleger noch einmal “nachgelegt” werden. In diesem Fall fordert die den Trade betreuenden Institution (Bank oder Broker) vom Anleger einen Nachschuß (Margin Call), der entweder in bar oder durch die Hinterlegung erstklassiger Staatsanleihen (z.B. Bundesobligationen oder US T-Bonds) entrichtet werden kann.
Stops und vorzeitige Auflösung des Futures:
Wie gleich zu Beginn gesagt wurde, sind Futuresgeschäfte für beide Vertragsparteien juristisch bindend. Und wie eben dargelegt wurde, muß im Fall einer nicht ausreichenden Einschußzahlung vom Anleger weiteres Kapital zur Verfügung gestellt werden. All das erweckt bei vielen nur teil-informierten Anlegern den fälschlichen Eindruck, dass Futures ungeach- tet des strengen Regelwerks der Eurex auch heute nichts anderes als ein Tummelplatz für Hasardeure, Zocker und windige Finanzjongleure sind. Das ist schlichtweg falsch. Denn: Zum einen werden mehr als 85% aller Futuresgeschäfte an der Eurex von sogenannten professionellen Marktteilnehmern abgewickelt, also Großbanken, Versicherungen und Fondsgesellschaften. Alleine das dürfte jeden Zweifel an der “Zockermentalität” von Futuresgeschäften ein für alle mal aus dem Weg räumen.
In Deutschland ist es nur bei Futuresgeschäften möglich, bereits bei Orderaufgabe (oder auch jederzeit da- nach) einen verlustbegrenzden Stopkurs einzugeben, als einen Kurs, bei dessen Über-/Unterschreiten das eingegangene Geschäft von der Deutschen Terminbörse automatisch “glattgestellt”, also beendet wird. Dadurch kann – anders als etwa beim Kauf von Aktien, Optionen, Fonds-Anleihen oder Indexzertifikaten, die maximale tolerierte Verlustschwelle schon bei Beginn der Investition definiert werden – ohne dass sich der Anleger dann noch um sein Engagement kümmern muß.
Einmal eingegangene Futuresgeschäfte, die wie gesagt juristisch verpflichtend sind, müssen entgegen gän- giger Vorurteile keineswegs bis auf Gedeih und Verderb ausgesessen werden, was für den Anleger ja im Extremfall den sprichwörtlichen Verlust von “Haus und Hof” bedeuten könnte. Richtig ist: An der Eurex getätigten Futures- Transaktionen können innerhalb der Laufzeit böresentäglich durch ein “Gegengeschäft” beendet werden. Das bedeutet z.B.: Falls Sie einen DAX-Future gekauft haben (in der Börsensprache also “long gegangen sind), können Sie dieses Investment jederzeit durch den Verkauf (also “Short-Position” im DAX-Future) wieder neutralisieren. Aber: Falls Sie wie oben ausgeführt bereits beim Einstieg in Ihren Futures-Trade einen verlustbegrenzden “Stop” gesetzt haben, also einen Kurs, zudem die Eurex Ihre Position automatisch auflöst (“glattstellt”) müssen Siesich im Falle einer eventuell unrichtigen Markteinschätzung um nichts mehr kümmern. Die Eurex erledigt
Das für Sie ohne das es einer weiteren Order Bedarf!
Freitag, 16. März 2007
Börse für Einsteiger
Optionen weisen riesige Gewinnchancen auf, können aber auch Nachteile haben: Optionen haben nun einmal nur begrenzte Laufzeiten. Wenn Sie mit einer Aktie im Verlust liegen, können Sie sich hinsetzen und in aller Ruhe abwarten, bis der Kurs irgendwann wieder steigt. Bei Optionen hingegen verfallen am Lauf- zeitende alle Rechte und damit jede Möglichkeit, in die Gewinnzone vorzudringen. Andererseits:
Da der Käufer einer Option seine Position innerhalb der Laufzeit börsentäglich wieder verkaufen kann, läßt sich jeder Verlust durch ein intelligentes “Money-Management” schon ganz frühzeitig eingrenzen.
Futures:
Der Name Futures steht für – vertraglich bindende, börsennotierte und standardisierte Termingeschäfte, deren Erfüllungstermin in der Zukunft liegt. Der im weiteren Text verwendete Begriff des “Future” bezieht sich hier ausschließlich auf sogenannte “Financial-Futures”, daher – Finanzmarkt-Terminkontakte, die sich hauptsächlich auf Aktien- und Renden-Indizes sowie Devisen beziehen. Diese Abgrenzung ist wichtig, da die Rohstoff-Terminmärkte (Commodities) teilweise erheblich anderen Regeln folgen.
Zur einleitenden Erklärung gleich vorweg:
“vertraglich bindend” bedeutet, dass der zwischen zwei anonymen Geschäftspartnern geschlossene Futures- kontrakt für beide Seiten juristisch verpflichtenden Charakter hat zum Vergleich: Bei Optionen ist die Ge- schäftsbeziehung lediglich für den Verkäufer der Option (Stillhalter) verpflichtend, während der Käufer sein Recht “optional” ausüben, daher auch verlassen lassen kann.
“börsennotiert” bedeutet, dass Futures an der Börse gehandelt werden. Im Gegensatz zu den Aktien- oder Rentenmärkten werden Futuresgeschäfte in Deutschland an der Eurex getätigt!
Der Begriff der “Standardisierung” definiert, dass sich Terminkontrakte stets auf feste Vorgaben hinsichtlich Qualität, Qualität und Preis des zugrundeliegenden Spekulationsobjekts beziehen. Festgelegt ist aber auch der..... Liefer- bzw. Erfüllungstermin des Geschäfts. An diesem Geschäft muß der Verkäufer des Futers den dem Kontrakt zugrundeliegenden Basiswert liefern, während Käufer zur Abnahme verpflichtet ist. An der Eurex gibt es für Futures vier derartige Termine (März, Juni, September und Dezember).
Bevor wir auf die Besonderheiten, die Chancen und Risiken von Futuresgeschäften eingehen, noch einige Anmerkungen zum Futureshandel an der Eurex:
Die für den Privatanleger wichtigsten und umsatzstärksten Financial Futures an der Eurex sind DAX-, MDAX-, SMI- und BUND-Future. Warentermingeschäfte werden nicht an der Eurex abgewickelt. Mit der Eröffnung der in Hannover ansässigen Deutschen Warenterminbörse im April 1998 dürfte aber auch dieses Marktsegment zunehmend in den Blickpunkt spekulationsfreudiger Anleger kommen.
Handelszeiten für den DAX-, MDAX-, und SMI-Future sind börsentäglich von 08:30 – 17:00 Uhr, für den BUND-Future von 08:00 – 19:00 Uhr.
Dank der strikten Reglementierung von Futuresgeschäften seitens der Börsenaufsichtsbehördern hat der früher sicherlich einmal berechtigte, negative Ruf von Futuresgeschäften heute einer objektiven Sichtweise Platz gemacht, die den Blick auf die enorme Gewinnchancen in diesem innovativen, hebelstarken Markt eröffnet!
Da der Käufer einer Option seine Position innerhalb der Laufzeit börsentäglich wieder verkaufen kann, läßt sich jeder Verlust durch ein intelligentes “Money-Management” schon ganz frühzeitig eingrenzen.
Futures:
Der Name Futures steht für – vertraglich bindende, börsennotierte und standardisierte Termingeschäfte, deren Erfüllungstermin in der Zukunft liegt. Der im weiteren Text verwendete Begriff des “Future” bezieht sich hier ausschließlich auf sogenannte “Financial-Futures”, daher – Finanzmarkt-Terminkontakte, die sich hauptsächlich auf Aktien- und Renden-Indizes sowie Devisen beziehen. Diese Abgrenzung ist wichtig, da die Rohstoff-Terminmärkte (Commodities) teilweise erheblich anderen Regeln folgen.
Zur einleitenden Erklärung gleich vorweg:
“vertraglich bindend” bedeutet, dass der zwischen zwei anonymen Geschäftspartnern geschlossene Futures- kontrakt für beide Seiten juristisch verpflichtenden Charakter hat zum Vergleich: Bei Optionen ist die Ge- schäftsbeziehung lediglich für den Verkäufer der Option (Stillhalter) verpflichtend, während der Käufer sein Recht “optional” ausüben, daher auch verlassen lassen kann.
“börsennotiert” bedeutet, dass Futures an der Börse gehandelt werden. Im Gegensatz zu den Aktien- oder Rentenmärkten werden Futuresgeschäfte in Deutschland an der Eurex getätigt!
Der Begriff der “Standardisierung” definiert, dass sich Terminkontrakte stets auf feste Vorgaben hinsichtlich Qualität, Qualität und Preis des zugrundeliegenden Spekulationsobjekts beziehen. Festgelegt ist aber auch der..... Liefer- bzw. Erfüllungstermin des Geschäfts. An diesem Geschäft muß der Verkäufer des Futers den dem Kontrakt zugrundeliegenden Basiswert liefern, während Käufer zur Abnahme verpflichtet ist. An der Eurex gibt es für Futures vier derartige Termine (März, Juni, September und Dezember).
Bevor wir auf die Besonderheiten, die Chancen und Risiken von Futuresgeschäften eingehen, noch einige Anmerkungen zum Futureshandel an der Eurex:
Die für den Privatanleger wichtigsten und umsatzstärksten Financial Futures an der Eurex sind DAX-, MDAX-, SMI- und BUND-Future. Warentermingeschäfte werden nicht an der Eurex abgewickelt. Mit der Eröffnung der in Hannover ansässigen Deutschen Warenterminbörse im April 1998 dürfte aber auch dieses Marktsegment zunehmend in den Blickpunkt spekulationsfreudiger Anleger kommen.
Handelszeiten für den DAX-, MDAX-, und SMI-Future sind börsentäglich von 08:30 – 17:00 Uhr, für den BUND-Future von 08:00 – 19:00 Uhr.
Dank der strikten Reglementierung von Futuresgeschäften seitens der Börsenaufsichtsbehördern hat der früher sicherlich einmal berechtigte, negative Ruf von Futuresgeschäften heute einer objektiven Sichtweise Platz gemacht, die den Blick auf die enorme Gewinnchancen in diesem innovativen, hebelstarken Markt eröffnet!
Optionen
Schon seit langem gibt es an der Börse die Möglichkeit, in jeder Kursbewegung – egal ob auf – oder abwärts
– Gewinne erzielen zu können. Wer sich ausschließlich auf den Erwerb von Aktien beschränkt, macht bei steigenden Kursen Gewinn, verliert aber unweigerlich, wenn die Aktie fällt. Die sogenannten Derivate, das sind Optionen, Optionsscheine und Futures, geben Ihnen dagegen die Chance, auch dann Geld zu verdienen, wenn die Börse nach unten geht. Doch nicht nur das: Beim Handel mit Derivaten werden Sie noch zudem mit einem weitaus höheren Gewinn belohnt – als wie bei Aktien. Allerdings wird ein Fehler auch mit höheren Verlusten bestraft. Wir werden Ihnen nun kurz und übersichtlich gefaßt erklären, was Derivate eigentlich sind: Optionsscheine (engl. Warrants):
Optionsscheine geben Ihnen die Möglichkeit, bei Aktien, Devisen, Anleihen oder Indizes (z.B. DAX) auf steigende oder fallende Kurse zu spekulieren, und dabei gleichzeitig wegen des geringeren Kapitaleinsatzes weitaus höhere Gewinne zu erzielen. Und das funktioniert so: Ein Optionsschein ist ein auf eine festgelegte Laufzeit zeitlich beschränktes recht einen Basiswert zu einem ebenso von vornherein festgelegten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen. Sie können diese Optionsschei- ne genauso wie Aktien bei Ihrer Bank kaufen, und jederzeit wieder verkaufen. Der Basiswert kann dabei wie schon gesagt nahezu alles sein. Wir nehmen hier als Beispiel die Siemens-Aktie:
Sie glauben, dass die Siemens-Aktie in der nächsten Zeit kräftig steigen wird. Aktuell notiert sie bei 50 Euro. Nehmen wir an, dass Sie Recht behalten: Der Kurs der Aktie steht einen Monat später bei 60 Euro. Hätten Sie bei 50 gekauft, könnten Sie dann einen ansehnlichen Gewinn von 10 Euro bzw. 20% verbuchen. Nicht schlecht! Aber was wäre wenn Sie statt der Aktie einen Optionsschein gewählt hätten, der auf stei- gende Siemens-Kurse ausgerichtet ist? Optionsscheine, die bei steigenden Kursen des Basiswertes mehr wert werden, heißen “Call”. Wer von fallenden Kursen des Basiswertes profitieren möchte, muß dagegen einen “Put” wählen. Anders gesagt: Um am Anstieg des Siemens-Kurses weiter mehr als beim Kauf der Aktie zu verdienen, hätte man einen Siemens-Call kaufen müssen. Diese Optionsscheine beinhalten, wie schon gesagt, dass auf die sogenannte Laufzeit beschränke Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen. Dieser festgelegte Kurs wird “Basispreis” genannt. Nehmen wir an, Sie hätten einen Siemens-Call mit Basispreis 40 Euro gekauft. Dafür hätten wir, 12 Euro bezahlt. Wie kommt dieser Preis zustande? Der Preis, den Sie für dieses zeitlich beschränkte Recht, einen Basiswert zu einem von vornherein festge- legten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen bezahlen müssen, setzt sich aus zwei Faktoren zusammen. Zum einen der sogenannte innere Wert. Mit diesem Optionsschein haben Sie das Recht, vom Herausgeber dieses Scheins – zumeist eine Bank – eine Siemens-Aktie zu bekommen, und müssen dafür nur 40 Euro be- zahlen. Da Siemens an der Börse aber im Moment 50 Euro kostet, liegt der innere Wert des Optionsscheins bei 10 Euro – die Differenz zwischen dem Basispreis und dem aktuellen Börsenkurs. Dazu kommt dann das sogenannte Aufgeld. Das Aufgeld ist von der noch verbleibenden Laufzeit abhängig und wird auch als Hoff-
nungsprämie bezeichnet. Denn je länger ein solcher Optionsschein noch läuft, desto höher sind die Gewinn- chancen. Deswegen sind die Anleger bereit, bei einer längeren Laufzeit ein wenig auf den tatsächlichen, inneren Wert “draufzulegen”. Nun aber zurück zum Beispiel. Sie haben also 12 Eoro bezahlt, als Siemens bei 50 Euro notierte. Der Kurs ist dann auf 60 Euro gestiegen. Bei gleichbleibenden Aufgeld würde der Optionsschein jetzt 22 Euro kosten
– errechenbar aus der vorangegangenen Formel: Börsenkurs 60 Euro minus Basispreis 40 Euro sind 20 Euro plus eben zwei Euro Aufgeld gibt 22 Euro! Mit derselben richtigen Einschätzung des zukünftigen Siemens-Kursverlaufs hätten Sie also auch in diesem Fall 10 Euro verdient. Das Sie aber für diesen Verdienst weniger Kapital investieren mußten, ergibt sich daraus ein prozentualer Gewinn von über 83 Prozent – statt 20 Prozent beim Kauf der Aktie. Und wenn Sie nun denken, dass Siemens nach Erreichen dieser 60 Euro wieder fallen wird, verkaufen Sie einfach den Call und setzten mit einem Put auf fallende Kurse.
Nachdem das Prinzip nun klar ist, noch einige Tips zur Auswahl des “optimalen” Optionsscheins:
Optionsscheine gibt es für nahezu alles, und selbst innerhalb eines bestimmten Wertes ist die Auswahl riesig. Wenn Sie einen Optionsschein auf die Siemens-Aktie wünschen, können Sie unter einer Fülle von Scheinen wählen, Optionsscheine auf den US-Dollar sind sogar kaum noch zu zählen. Daher müssen Sie bei der Auswahl auf folgendes achten:
Gerade kurz vor Ablauf der Laufzeit baut sich das sogenannte Aufgeld sehr schnell ab. Sie sollten daher Optionsscheine wählen, die zumindest noch die auch steuerliche “interessante” Laufzeit von einem Jahr auf- weisen. Denn das Ende der Laufzeit bedeutet: Der Optionsschein “verschwindet” aus dem Handel. Daher sollte man immer rechtzeitig vor dem Ende der Laufzeit wieder verkaufen.
Die Börse ist ein stetiges Auf und Ab. Daher gibt es immer auch Optionsscheine, die überhaupt keinen inneren Wert aufweisen, da der Basispreis über dem Börsenkurs liegt – Beispiel: Ein Call-Optionsschein hat den Basispreis 60 Euro, der Kurs liegt aber derzeit bei 50 Euro. Das heißt: Der zu zahlende Preis ist in diesem Augenblick geringer, und besteht “quasi” nur aus dem Aufgeld. Steigt der Börsenkurs auf 70 Euro, haben Sie natürlich einen Riesengewinn erzielt. Aber Vorsicht: Wenn Sie zum Beispiel einen Call gekauft haben und der Basispreis fällt statt wie erwartet zu steigen, ist schnell das gesamte Kapital was Sie einge- setzt haben verloren – vor allem, wenn dann auch noch die Laufzeit endet.
Es gibt Optionsscheine, bei denen ein Schein zum Kauf (oder Verkauf) z.B. einer Siemens-Aktie berechtigt. Es gibt aber genauso Optionsscheine, bei denen Sie zwei, fünf, zehn oder mehr Scheine zum Kauf eines Basiswertes benötigen. Diese Relation heißt Bezugsverhältnis und wirkt sich natürlich auf den Kaufpreis aus: Wäre das Bezugsverhältnis bei einem Siemens-Call 10:1, läge der Optionsscheinkurs natürlich nur bei einem Zehntel, also in unserem Beispiel 1,20 Euro. Auf den möglichen Gewinn oder Verlust hat dies aber keinen Einfluß!
Vergessen Sie bitte nicht: Die Chance auf weitaus höhere Gewinne beinhaltet natürlich auch ein größeres Verlustrisiko. Doch selbst wenn alles schief gehen sollte: Der Investor kann nie mehr als seinen Einsatz verlieren, aber die Gewinnchancen sind im Gegenzug immer “unbegrenzt”! Trotzdem: Investieren Sie bitte immer nur einen Teil Ihres Kapitals in Optionsscheine und setzten Sie auch dann niemals alles auf eine einzige Karte!
– Gewinne erzielen zu können. Wer sich ausschließlich auf den Erwerb von Aktien beschränkt, macht bei steigenden Kursen Gewinn, verliert aber unweigerlich, wenn die Aktie fällt. Die sogenannten Derivate, das sind Optionen, Optionsscheine und Futures, geben Ihnen dagegen die Chance, auch dann Geld zu verdienen, wenn die Börse nach unten geht. Doch nicht nur das: Beim Handel mit Derivaten werden Sie noch zudem mit einem weitaus höheren Gewinn belohnt – als wie bei Aktien. Allerdings wird ein Fehler auch mit höheren Verlusten bestraft. Wir werden Ihnen nun kurz und übersichtlich gefaßt erklären, was Derivate eigentlich sind: Optionsscheine (engl. Warrants):
Optionsscheine geben Ihnen die Möglichkeit, bei Aktien, Devisen, Anleihen oder Indizes (z.B. DAX) auf steigende oder fallende Kurse zu spekulieren, und dabei gleichzeitig wegen des geringeren Kapitaleinsatzes weitaus höhere Gewinne zu erzielen. Und das funktioniert so: Ein Optionsschein ist ein auf eine festgelegte Laufzeit zeitlich beschränktes recht einen Basiswert zu einem ebenso von vornherein festgelegten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen. Sie können diese Optionsschei- ne genauso wie Aktien bei Ihrer Bank kaufen, und jederzeit wieder verkaufen. Der Basiswert kann dabei wie schon gesagt nahezu alles sein. Wir nehmen hier als Beispiel die Siemens-Aktie:
Sie glauben, dass die Siemens-Aktie in der nächsten Zeit kräftig steigen wird. Aktuell notiert sie bei 50 Euro. Nehmen wir an, dass Sie Recht behalten: Der Kurs der Aktie steht einen Monat später bei 60 Euro. Hätten Sie bei 50 gekauft, könnten Sie dann einen ansehnlichen Gewinn von 10 Euro bzw. 20% verbuchen. Nicht schlecht! Aber was wäre wenn Sie statt der Aktie einen Optionsschein gewählt hätten, der auf stei- gende Siemens-Kurse ausgerichtet ist? Optionsscheine, die bei steigenden Kursen des Basiswertes mehr wert werden, heißen “Call”. Wer von fallenden Kursen des Basiswertes profitieren möchte, muß dagegen einen “Put” wählen. Anders gesagt: Um am Anstieg des Siemens-Kurses weiter mehr als beim Kauf der Aktie zu verdienen, hätte man einen Siemens-Call kaufen müssen. Diese Optionsscheine beinhalten, wie schon gesagt, dass auf die sogenannte Laufzeit beschränke Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen. Dieser festgelegte Kurs wird “Basispreis” genannt. Nehmen wir an, Sie hätten einen Siemens-Call mit Basispreis 40 Euro gekauft. Dafür hätten wir, 12 Euro bezahlt. Wie kommt dieser Preis zustande? Der Preis, den Sie für dieses zeitlich beschränkte Recht, einen Basiswert zu einem von vornherein festge- legten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen bezahlen müssen, setzt sich aus zwei Faktoren zusammen. Zum einen der sogenannte innere Wert. Mit diesem Optionsschein haben Sie das Recht, vom Herausgeber dieses Scheins – zumeist eine Bank – eine Siemens-Aktie zu bekommen, und müssen dafür nur 40 Euro be- zahlen. Da Siemens an der Börse aber im Moment 50 Euro kostet, liegt der innere Wert des Optionsscheins bei 10 Euro – die Differenz zwischen dem Basispreis und dem aktuellen Börsenkurs. Dazu kommt dann das sogenannte Aufgeld. Das Aufgeld ist von der noch verbleibenden Laufzeit abhängig und wird auch als Hoff-
nungsprämie bezeichnet. Denn je länger ein solcher Optionsschein noch läuft, desto höher sind die Gewinn- chancen. Deswegen sind die Anleger bereit, bei einer längeren Laufzeit ein wenig auf den tatsächlichen, inneren Wert “draufzulegen”. Nun aber zurück zum Beispiel. Sie haben also 12 Eoro bezahlt, als Siemens bei 50 Euro notierte. Der Kurs ist dann auf 60 Euro gestiegen. Bei gleichbleibenden Aufgeld würde der Optionsschein jetzt 22 Euro kosten
– errechenbar aus der vorangegangenen Formel: Börsenkurs 60 Euro minus Basispreis 40 Euro sind 20 Euro plus eben zwei Euro Aufgeld gibt 22 Euro! Mit derselben richtigen Einschätzung des zukünftigen Siemens-Kursverlaufs hätten Sie also auch in diesem Fall 10 Euro verdient. Das Sie aber für diesen Verdienst weniger Kapital investieren mußten, ergibt sich daraus ein prozentualer Gewinn von über 83 Prozent – statt 20 Prozent beim Kauf der Aktie. Und wenn Sie nun denken, dass Siemens nach Erreichen dieser 60 Euro wieder fallen wird, verkaufen Sie einfach den Call und setzten mit einem Put auf fallende Kurse.
Nachdem das Prinzip nun klar ist, noch einige Tips zur Auswahl des “optimalen” Optionsscheins:
Optionsscheine gibt es für nahezu alles, und selbst innerhalb eines bestimmten Wertes ist die Auswahl riesig. Wenn Sie einen Optionsschein auf die Siemens-Aktie wünschen, können Sie unter einer Fülle von Scheinen wählen, Optionsscheine auf den US-Dollar sind sogar kaum noch zu zählen. Daher müssen Sie bei der Auswahl auf folgendes achten:
Gerade kurz vor Ablauf der Laufzeit baut sich das sogenannte Aufgeld sehr schnell ab. Sie sollten daher Optionsscheine wählen, die zumindest noch die auch steuerliche “interessante” Laufzeit von einem Jahr auf- weisen. Denn das Ende der Laufzeit bedeutet: Der Optionsschein “verschwindet” aus dem Handel. Daher sollte man immer rechtzeitig vor dem Ende der Laufzeit wieder verkaufen.
Die Börse ist ein stetiges Auf und Ab. Daher gibt es immer auch Optionsscheine, die überhaupt keinen inneren Wert aufweisen, da der Basispreis über dem Börsenkurs liegt – Beispiel: Ein Call-Optionsschein hat den Basispreis 60 Euro, der Kurs liegt aber derzeit bei 50 Euro. Das heißt: Der zu zahlende Preis ist in diesem Augenblick geringer, und besteht “quasi” nur aus dem Aufgeld. Steigt der Börsenkurs auf 70 Euro, haben Sie natürlich einen Riesengewinn erzielt. Aber Vorsicht: Wenn Sie zum Beispiel einen Call gekauft haben und der Basispreis fällt statt wie erwartet zu steigen, ist schnell das gesamte Kapital was Sie einge- setzt haben verloren – vor allem, wenn dann auch noch die Laufzeit endet.
Es gibt Optionsscheine, bei denen ein Schein zum Kauf (oder Verkauf) z.B. einer Siemens-Aktie berechtigt. Es gibt aber genauso Optionsscheine, bei denen Sie zwei, fünf, zehn oder mehr Scheine zum Kauf eines Basiswertes benötigen. Diese Relation heißt Bezugsverhältnis und wirkt sich natürlich auf den Kaufpreis aus: Wäre das Bezugsverhältnis bei einem Siemens-Call 10:1, läge der Optionsscheinkurs natürlich nur bei einem Zehntel, also in unserem Beispiel 1,20 Euro. Auf den möglichen Gewinn oder Verlust hat dies aber keinen Einfluß!
Vergessen Sie bitte nicht: Die Chance auf weitaus höhere Gewinne beinhaltet natürlich auch ein größeres Verlustrisiko. Doch selbst wenn alles schief gehen sollte: Der Investor kann nie mehr als seinen Einsatz verlieren, aber die Gewinnchancen sind im Gegenzug immer “unbegrenzt”! Trotzdem: Investieren Sie bitte immer nur einen Teil Ihres Kapitals in Optionsscheine und setzten Sie auch dann niemals alles auf eine einzige Karte!
Derivate:
Schon seit langem gibt es an der Börse die Möglichkeit, in jeder Kursbewegung – egal ob auf – oder abwärts
– Gewinne erzielen zu können. Wer sich ausschließlich auf den Erwerb von Aktien beschränkt, macht bei steigenden Kursen Gewinn, verliert aber unweigerlich, wenn die Aktie fällt. Die sogenannten Derivate, das sind Optionen, Optionsscheine und Futures, geben Ihnen dagegen die Chance, auch dann Geld zu verdienen, wenn die Börse nach unten geht. Doch nicht nur das: Beim Handel mit Derivaten werden Sie noch zudem mit einem weitaus höheren Gewinn belohnt – als wie bei Aktien. Allerdings wird ein Fehler auch mit höheren Verlusten bestraft. Wir werden Ihnen nun kurz und übersichtlich gefaßt erklären, was Derivate eigentlich sind: Optionsscheine (engl. Warrants):
Optionsscheine geben Ihnen die Möglichkeit, bei Aktien, Devisen, Anleihen oder Indizes (z.B. DAX) auf steigende oder fallende Kurse zu spekulieren, und dabei gleichzeitig wegen des geringeren Kapitaleinsatzes weitaus höhere Gewinne zu erzielen. Und das funktioniert so: Ein Optionsschein ist ein auf eine festgelegte Laufzeit zeitlich beschränktes recht einen Basiswert zu einem ebenso von vornherein festgelegten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen. Sie können diese Optionsschei- ne genauso wie Aktien bei Ihrer Bank kaufen, und jederzeit wieder verkaufen. Der Basiswert kann dabei wie schon gesagt nahezu alles sein. Wir nehmen hier als Beispiel die Siemens-Aktie:
Sie glauben, dass die Siemens-Aktie in der nächsten Zeit kräftig steigen wird. Aktuell notiert sie bei 50 Euro. Nehmen wir an, dass Sie Recht behalten: Der Kurs der Aktie steht einen Monat später bei 60 Euro. Hätten Sie bei 50 gekauft, könnten Sie dann einen ansehnlichen Gewinn von 10 Euro bzw. 20% verbuchen. Nicht schlecht! Aber was wäre wenn Sie statt der Aktie einen Optionsschein gewählt hätten, der auf stei- gende Siemens-Kurse ausgerichtet ist? Optionsscheine, die bei steigenden Kursen des Basiswertes mehr wert werden, heißen “Call”. Wer von fallenden Kursen des Basiswertes profitieren möchte, muß dagegen einen “Put” wählen. Anders gesagt: Um am Anstieg des Siemens-Kurses weiter mehr als beim Kauf der Aktie zu verdienen, hätte man einen Siemens-Call kaufen müssen. Diese Optionsscheine beinhalten, wie schon gesagt, dass auf die sogenannte Laufzeit beschränke Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen. Dieser festgelegte Kurs wird “Basispreis” genannt. Nehmen wir an, Sie hätten einen Siemens-Call mit Basispreis 40 Euro gekauft. Dafür hätten wir, 12 Euro bezahlt. Wie kommt dieser Preis zustande? Der Preis, den Sie für dieses zeitlich beschränkte Recht, einen Basiswert zu einem von vornherein festge- legten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen bezahlen müssen, setzt sich aus zwei Faktoren zusammen. Zum einen der sogenannte innere Wert. Mit diesem Optionsschein haben Sie das Recht, vom Herausgeber dieses Scheins – zumeist eine Bank – eine Siemens-Aktie zu bekommen, und müssen dafür nur 40 Euro be- zahlen. Da Siemens an der Börse aber im Moment 50 Euro kostet, liegt der innere Wert des Optionsscheins bei 10 Euro – die Differenz zwischen dem Basispreis und dem aktuellen Börsenkurs. Dazu kommt dann das sogenannte Aufgeld. Das Aufgeld ist von der noch verbleibenden Laufzeit abhängig und wird auch als Hoff-
nungsprämie bezeichnet. Denn je länger ein solcher Optionsschein noch läuft, desto höher sind die Gewinn- chancen. Deswegen sind die Anleger bereit, bei einer längeren Laufzeit ein wenig auf den tatsächlichen, inneren Wert “draufzulegen”. Nun aber zurück zum Beispiel. Sie haben also 12 Eoro bezahlt, als Siemens bei 50 Euro notierte. Der Kurs ist dann auf 60 Euro gestiegen. Bei gleichbleibenden Aufgeld würde der Optionsschein jetzt 22 Euro kosten
– errechenbar aus der vorangegangenen Formel: Börsenkurs 60 Euro minus Basispreis 40 Euro sind 20 Euro plus eben zwei Euro Aufgeld gibt 22 Euro! Mit derselben richtigen Einschätzung des zukünftigen Siemens-Kursverlaufs hätten Sie also auch in diesem Fall 10 Euro verdient. Das Sie aber für diesen Verdienst weniger Kapital investieren mußten, ergibt sich daraus ein prozentualer Gewinn von über 83 Prozent – statt 20 Prozent beim Kauf der Aktie. Und wenn Sie nun denken, dass Siemens nach Erreichen dieser 60 Euro wieder fallen wird, verkaufen Sie einfach den Call und setzten mit einem Put auf fallende Kurse.
Nachdem das Prinzip nun klar ist, noch einige Tips zur Auswahl des “optimalen” Optionsscheins:
Optionsscheine gibt es für nahezu alles, und selbst innerhalb eines bestimmten Wertes ist die Auswahl riesig. Wenn Sie einen Optionsschein auf die Siemens-Aktie wünschen, können Sie unter einer Fülle von Scheinen wählen, Optionsscheine auf den US-Dollar sind sogar kaum noch zu zählen. Daher müssen Sie bei der Auswahl auf folgendes achten:
Gerade kurz vor Ablauf der Laufzeit baut sich das sogenannte Aufgeld sehr schnell ab. Sie sollten daher Optionsscheine wählen, die zumindest noch die auch steuerliche “interessante” Laufzeit von einem Jahr auf- weisen. Denn das Ende der Laufzeit bedeutet: Der Optionsschein “verschwindet” aus dem Handel. Daher sollte man immer rechtzeitig vor dem Ende der Laufzeit wieder verkaufen.
Die Börse ist ein stetiges Auf und Ab. Daher gibt es immer auch Optionsscheine, die überhaupt keinen inneren Wert aufweisen, da der Basispreis über dem Börsenkurs liegt – Beispiel: Ein Call-Optionsschein hat den Basispreis 60 Euro, der Kurs liegt aber derzeit bei 50 Euro. Das heißt: Der zu zahlende Preis ist in diesem Augenblick geringer, und besteht “quasi” nur aus dem Aufgeld. Steigt der Börsenkurs auf 70 Euro, haben Sie natürlich einen Riesengewinn erzielt. Aber Vorsicht: Wenn Sie zum Beispiel einen Call gekauft haben und der Basispreis fällt statt wie erwartet zu steigen, ist schnell das gesamte Kapital was Sie einge- setzt haben verloren – vor allem, wenn dann auch noch die Laufzeit endet.
Es gibt Optionsscheine, bei denen ein Schein zum Kauf (oder Verkauf) z.B. einer Siemens-Aktie berechtigt. Es gibt aber genauso Optionsscheine, bei denen Sie zwei, fünf, zehn oder mehr Scheine zum Kauf eines Basiswertes benötigen. Diese Relation heißt Bezugsverhältnis und wirkt sich natürlich auf den Kaufpreis aus: Wäre das Bezugsverhältnis bei einem Siemens-Call 10:1, läge der Optionsscheinkurs natürlich nur bei einem Zehntel, also in unserem Beispiel 1,20 Euro. Auf den möglichen Gewinn oder Verlust hat dies aber keinen Einfluß!
Vergessen Sie bitte nicht: Die Chance auf weitaus höhere Gewinne beinhaltet natürlich auch ein größeres Verlustrisiko. Doch selbst wenn alles schief gehen sollte: Der Investor kann nie mehr als seinen Einsatz verlieren, aber die Gewinnchancen sind im Gegenzug immer “unbegrenzt”! Trotzdem: Investieren Sie bitte immer nur einen Teil Ihres Kapitals in Optionsscheine und setzten Sie auch dann niemals alles auf eine einzige Karte!
– Gewinne erzielen zu können. Wer sich ausschließlich auf den Erwerb von Aktien beschränkt, macht bei steigenden Kursen Gewinn, verliert aber unweigerlich, wenn die Aktie fällt. Die sogenannten Derivate, das sind Optionen, Optionsscheine und Futures, geben Ihnen dagegen die Chance, auch dann Geld zu verdienen, wenn die Börse nach unten geht. Doch nicht nur das: Beim Handel mit Derivaten werden Sie noch zudem mit einem weitaus höheren Gewinn belohnt – als wie bei Aktien. Allerdings wird ein Fehler auch mit höheren Verlusten bestraft. Wir werden Ihnen nun kurz und übersichtlich gefaßt erklären, was Derivate eigentlich sind: Optionsscheine (engl. Warrants):
Optionsscheine geben Ihnen die Möglichkeit, bei Aktien, Devisen, Anleihen oder Indizes (z.B. DAX) auf steigende oder fallende Kurse zu spekulieren, und dabei gleichzeitig wegen des geringeren Kapitaleinsatzes weitaus höhere Gewinne zu erzielen. Und das funktioniert so: Ein Optionsschein ist ein auf eine festgelegte Laufzeit zeitlich beschränktes recht einen Basiswert zu einem ebenso von vornherein festgelegten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen. Sie können diese Optionsschei- ne genauso wie Aktien bei Ihrer Bank kaufen, und jederzeit wieder verkaufen. Der Basiswert kann dabei wie schon gesagt nahezu alles sein. Wir nehmen hier als Beispiel die Siemens-Aktie:
Sie glauben, dass die Siemens-Aktie in der nächsten Zeit kräftig steigen wird. Aktuell notiert sie bei 50 Euro. Nehmen wir an, dass Sie Recht behalten: Der Kurs der Aktie steht einen Monat später bei 60 Euro. Hätten Sie bei 50 gekauft, könnten Sie dann einen ansehnlichen Gewinn von 10 Euro bzw. 20% verbuchen. Nicht schlecht! Aber was wäre wenn Sie statt der Aktie einen Optionsschein gewählt hätten, der auf stei- gende Siemens-Kurse ausgerichtet ist? Optionsscheine, die bei steigenden Kursen des Basiswertes mehr wert werden, heißen “Call”. Wer von fallenden Kursen des Basiswertes profitieren möchte, muß dagegen einen “Put” wählen. Anders gesagt: Um am Anstieg des Siemens-Kurses weiter mehr als beim Kauf der Aktie zu verdienen, hätte man einen Siemens-Call kaufen müssen. Diese Optionsscheine beinhalten, wie schon gesagt, dass auf die sogenannte Laufzeit beschränke Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen. Dieser festgelegte Kurs wird “Basispreis” genannt. Nehmen wir an, Sie hätten einen Siemens-Call mit Basispreis 40 Euro gekauft. Dafür hätten wir, 12 Euro bezahlt. Wie kommt dieser Preis zustande? Der Preis, den Sie für dieses zeitlich beschränkte Recht, einen Basiswert zu einem von vornherein festge- legten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen bezahlen müssen, setzt sich aus zwei Faktoren zusammen. Zum einen der sogenannte innere Wert. Mit diesem Optionsschein haben Sie das Recht, vom Herausgeber dieses Scheins – zumeist eine Bank – eine Siemens-Aktie zu bekommen, und müssen dafür nur 40 Euro be- zahlen. Da Siemens an der Börse aber im Moment 50 Euro kostet, liegt der innere Wert des Optionsscheins bei 10 Euro – die Differenz zwischen dem Basispreis und dem aktuellen Börsenkurs. Dazu kommt dann das sogenannte Aufgeld. Das Aufgeld ist von der noch verbleibenden Laufzeit abhängig und wird auch als Hoff-
nungsprämie bezeichnet. Denn je länger ein solcher Optionsschein noch läuft, desto höher sind die Gewinn- chancen. Deswegen sind die Anleger bereit, bei einer längeren Laufzeit ein wenig auf den tatsächlichen, inneren Wert “draufzulegen”. Nun aber zurück zum Beispiel. Sie haben also 12 Eoro bezahlt, als Siemens bei 50 Euro notierte. Der Kurs ist dann auf 60 Euro gestiegen. Bei gleichbleibenden Aufgeld würde der Optionsschein jetzt 22 Euro kosten
– errechenbar aus der vorangegangenen Formel: Börsenkurs 60 Euro minus Basispreis 40 Euro sind 20 Euro plus eben zwei Euro Aufgeld gibt 22 Euro! Mit derselben richtigen Einschätzung des zukünftigen Siemens-Kursverlaufs hätten Sie also auch in diesem Fall 10 Euro verdient. Das Sie aber für diesen Verdienst weniger Kapital investieren mußten, ergibt sich daraus ein prozentualer Gewinn von über 83 Prozent – statt 20 Prozent beim Kauf der Aktie. Und wenn Sie nun denken, dass Siemens nach Erreichen dieser 60 Euro wieder fallen wird, verkaufen Sie einfach den Call und setzten mit einem Put auf fallende Kurse.
Nachdem das Prinzip nun klar ist, noch einige Tips zur Auswahl des “optimalen” Optionsscheins:
Optionsscheine gibt es für nahezu alles, und selbst innerhalb eines bestimmten Wertes ist die Auswahl riesig. Wenn Sie einen Optionsschein auf die Siemens-Aktie wünschen, können Sie unter einer Fülle von Scheinen wählen, Optionsscheine auf den US-Dollar sind sogar kaum noch zu zählen. Daher müssen Sie bei der Auswahl auf folgendes achten:
Gerade kurz vor Ablauf der Laufzeit baut sich das sogenannte Aufgeld sehr schnell ab. Sie sollten daher Optionsscheine wählen, die zumindest noch die auch steuerliche “interessante” Laufzeit von einem Jahr auf- weisen. Denn das Ende der Laufzeit bedeutet: Der Optionsschein “verschwindet” aus dem Handel. Daher sollte man immer rechtzeitig vor dem Ende der Laufzeit wieder verkaufen.
Die Börse ist ein stetiges Auf und Ab. Daher gibt es immer auch Optionsscheine, die überhaupt keinen inneren Wert aufweisen, da der Basispreis über dem Börsenkurs liegt – Beispiel: Ein Call-Optionsschein hat den Basispreis 60 Euro, der Kurs liegt aber derzeit bei 50 Euro. Das heißt: Der zu zahlende Preis ist in diesem Augenblick geringer, und besteht “quasi” nur aus dem Aufgeld. Steigt der Börsenkurs auf 70 Euro, haben Sie natürlich einen Riesengewinn erzielt. Aber Vorsicht: Wenn Sie zum Beispiel einen Call gekauft haben und der Basispreis fällt statt wie erwartet zu steigen, ist schnell das gesamte Kapital was Sie einge- setzt haben verloren – vor allem, wenn dann auch noch die Laufzeit endet.
Es gibt Optionsscheine, bei denen ein Schein zum Kauf (oder Verkauf) z.B. einer Siemens-Aktie berechtigt. Es gibt aber genauso Optionsscheine, bei denen Sie zwei, fünf, zehn oder mehr Scheine zum Kauf eines Basiswertes benötigen. Diese Relation heißt Bezugsverhältnis und wirkt sich natürlich auf den Kaufpreis aus: Wäre das Bezugsverhältnis bei einem Siemens-Call 10:1, läge der Optionsscheinkurs natürlich nur bei einem Zehntel, also in unserem Beispiel 1,20 Euro. Auf den möglichen Gewinn oder Verlust hat dies aber keinen Einfluß!
Vergessen Sie bitte nicht: Die Chance auf weitaus höhere Gewinne beinhaltet natürlich auch ein größeres Verlustrisiko. Doch selbst wenn alles schief gehen sollte: Der Investor kann nie mehr als seinen Einsatz verlieren, aber die Gewinnchancen sind im Gegenzug immer “unbegrenzt”! Trotzdem: Investieren Sie bitte immer nur einen Teil Ihres Kapitals in Optionsscheine und setzten Sie auch dann niemals alles auf eine einzige Karte!
Trading:
Die sogenannten Tradingregeln sind nichts anderes als die riesige Kollektion von Erfahrungen, Regeln und Tips vergangener und aktiver Generationen erfolgreicher Börsentrader. Die Zahl dieser Regeln ist natürlich nahezu endlos, darum beschränken wir uns hier einfach auf die wichtigsten:
Bleiben Sie gelassen! So bald es um Geld – und gerade an der Börse geht es ja schließlich um sehr viel Geld
– pflegen die Emotionen der Anleger überzuschäumen! Doch da gibt es nur eines – beruhigen Sie sich, len- ken Sie sich ab, denken an etwas anderes. Denn nur wer einen kühlen Kopf behält, kann auf Dauer erfolg- rech sein! Ein anderer Tip: Auch wenn es zunächst ein bißchen seltsam klingt, auch die erfahrenen Trader können es Ihnen bestätigen: Sie brauchen eiserne Disziplin, um mit Ihren Gewinnen und Verlusten richtig umzugehen. Das Problem ist nämlich: Wenn Sie Buch-Gewinne erzielen, bekommen die meisten Anleger sehr schnell das Bedürfnis, dass Engagement zu verkaufen und sich diesen Gewinn so zu sichern, weil man fürchtet, dass diese schöne Plus schon morgen wieder verschwinden könnte. Doch das ist natürlich ein großer Fehler! Denn so verpassen Sie wahrscheinlich den gesamten Rest einer Kursbewegung und verschenken den größten Teil Ihres eigentlich erzielbaren Gewinns! – Nur: Ganz anders sieht das übliche Verhalten bei Kursverlusten aus! Denn da scheuen sich viele Investoren, ihre Verluste durch schnelles und konsequentes Verkaufen zu minimieren. Ganz im Gegenteil bestimmt dann plötzlich die Hoffnung das Handeln! Die Hoffnung nämlich, dass sich die Kurse schon beruhigen, und bald wieder in die richtige Richtung laufen werden. Doch meistens ist die Börse nicht so gnädig! Finden Sie daher unbedingt den Mut sofort zu verkaufen, wenn erkennbar wird, dass Sie falsch liegen und tasten Sie diejenigen Positionen, die im Gewinn liegen und sich auch weiterhin gut anlassen – nicht an! Denn sonst könnte Ihre Börsenkarriere nur von recht kurzer Dauer sein!
Und das führt natürlich gleich zu einer weiteren, altbewährten Regel: Die Börse macht die Kurse, nicht die Meinung der Experten. Lassen Sie sich nicht von der Unmenge unter- schiedlicher Meinungen in den Medien nicht durcheinanderbringen. Es ist ja ohnehin so: Für jeden Käufer an der Börse muß es jemanden geben, der diesem Käufer auch etwas verkaufen will. Es ist nur das ein wenig Auf und Ab schwankende Verhältnis zwischen diesen beiden Gruppen und die Entschlossenheit, mit der die Anleger entweder in den Markt hinein oder hinaus wollen, was die Kurse letztendlich nach oben oder unten bewegt. Daher: Es ist sicherlich nicht die schlechteste Methode, die Ohren zu verschließen und ausschließ- lich durch die Betrachtung der Kursverläufe, anhand von Chart- und Markttechnik in nachvollziehbare Relation umsetzt, seine persönliche Kauf- oder Verkaufsentscheidung zu treffen! Wichtig auch:
Computer-Gewinne im 400 MHz-Takt!?
Im Zeitalter immer schnellerer Computer, ausgefeilter Analyse-Software, neutraler Netze und immer neuer “technischer Indikatoren” kann schnell das völlig schiefe und praxisfremde Bild entstehen, dass die Börse nur durch den Einsatz immer komplexerer Handelssysteme “bezwingbar” sei, die persönliche Entscheidung hingegen immer unwichtiger würde. Das Gegenteil ist der Fall: Nur Sie als Anleger können letztlich darüber befinden, wie die Signale Ihres Systems, Ihrer Computer und der möglicherweise gegenläufigen Ergebnisse verschiedener Softwareprogramme zu bewerten sind. Einen Königsweg hierzu gibt es nicht, sicherlich jedoch einige “goldene Regeln”:
Halten Sie Ihr System einfach! Die Anzahl der in ein Handelssystem einfließenden Parameter sollte stets klein gehalten werden. Denn ansonsten werden die zwischen den einzelnen Parametern entstehenden
Wechselwirkungen immer unkalkulierbarer auch wenn das “historisch getestete” Ergebnis erst einmal eine gigantische Trefferquote aufweisen mag.Vermeiden Sie Überoptimierungen! Beim sgn. “curve-fitting” passen Sie Ihr System in exzellente Weise anden Ihnen vorliegenden Datenbestand an, der sich jedoch in dieser Weise niemals mehr wiederholen wird.
Besser ist, es, wenn Sie Ihren Datenbestand in mehrere gleich große Zeiträume unterteilen und Ihr System dann an diese unterschiedlichen Kursverläufen testen.
Fehler von heute – Chancen von morgen:
Ganz gleich, ob Sie an der Börse “aus dem Bauch heraus”, anhand fundamentaler Daten – chart- oder markt- technik oder unter Zuhilfenahme von Computern handeln – Fehltrades werden immer wieder auftauchen – und sie gehören zum Gewinnen, wie Schatten zum Licht. Nehmen Sie Fehler niemals persönlich – die Börse behandelt Sie schließlich nicht ungerecht. Vielmehr sollten Fehler stets als Ansporn verstanden werden, die Ursachen entgangener Gewinne aufzuspüren und in der Zukunft zu vermeiden!
Bleiben Sie gelassen! So bald es um Geld – und gerade an der Börse geht es ja schließlich um sehr viel Geld
– pflegen die Emotionen der Anleger überzuschäumen! Doch da gibt es nur eines – beruhigen Sie sich, len- ken Sie sich ab, denken an etwas anderes. Denn nur wer einen kühlen Kopf behält, kann auf Dauer erfolg- rech sein! Ein anderer Tip: Auch wenn es zunächst ein bißchen seltsam klingt, auch die erfahrenen Trader können es Ihnen bestätigen: Sie brauchen eiserne Disziplin, um mit Ihren Gewinnen und Verlusten richtig umzugehen. Das Problem ist nämlich: Wenn Sie Buch-Gewinne erzielen, bekommen die meisten Anleger sehr schnell das Bedürfnis, dass Engagement zu verkaufen und sich diesen Gewinn so zu sichern, weil man fürchtet, dass diese schöne Plus schon morgen wieder verschwinden könnte. Doch das ist natürlich ein großer Fehler! Denn so verpassen Sie wahrscheinlich den gesamten Rest einer Kursbewegung und verschenken den größten Teil Ihres eigentlich erzielbaren Gewinns! – Nur: Ganz anders sieht das übliche Verhalten bei Kursverlusten aus! Denn da scheuen sich viele Investoren, ihre Verluste durch schnelles und konsequentes Verkaufen zu minimieren. Ganz im Gegenteil bestimmt dann plötzlich die Hoffnung das Handeln! Die Hoffnung nämlich, dass sich die Kurse schon beruhigen, und bald wieder in die richtige Richtung laufen werden. Doch meistens ist die Börse nicht so gnädig! Finden Sie daher unbedingt den Mut sofort zu verkaufen, wenn erkennbar wird, dass Sie falsch liegen und tasten Sie diejenigen Positionen, die im Gewinn liegen und sich auch weiterhin gut anlassen – nicht an! Denn sonst könnte Ihre Börsenkarriere nur von recht kurzer Dauer sein!
Und das führt natürlich gleich zu einer weiteren, altbewährten Regel: Die Börse macht die Kurse, nicht die Meinung der Experten. Lassen Sie sich nicht von der Unmenge unter- schiedlicher Meinungen in den Medien nicht durcheinanderbringen. Es ist ja ohnehin so: Für jeden Käufer an der Börse muß es jemanden geben, der diesem Käufer auch etwas verkaufen will. Es ist nur das ein wenig Auf und Ab schwankende Verhältnis zwischen diesen beiden Gruppen und die Entschlossenheit, mit der die Anleger entweder in den Markt hinein oder hinaus wollen, was die Kurse letztendlich nach oben oder unten bewegt. Daher: Es ist sicherlich nicht die schlechteste Methode, die Ohren zu verschließen und ausschließ- lich durch die Betrachtung der Kursverläufe, anhand von Chart- und Markttechnik in nachvollziehbare Relation umsetzt, seine persönliche Kauf- oder Verkaufsentscheidung zu treffen! Wichtig auch:
Computer-Gewinne im 400 MHz-Takt!?
Im Zeitalter immer schnellerer Computer, ausgefeilter Analyse-Software, neutraler Netze und immer neuer “technischer Indikatoren” kann schnell das völlig schiefe und praxisfremde Bild entstehen, dass die Börse nur durch den Einsatz immer komplexerer Handelssysteme “bezwingbar” sei, die persönliche Entscheidung hingegen immer unwichtiger würde. Das Gegenteil ist der Fall: Nur Sie als Anleger können letztlich darüber befinden, wie die Signale Ihres Systems, Ihrer Computer und der möglicherweise gegenläufigen Ergebnisse verschiedener Softwareprogramme zu bewerten sind. Einen Königsweg hierzu gibt es nicht, sicherlich jedoch einige “goldene Regeln”:
Halten Sie Ihr System einfach! Die Anzahl der in ein Handelssystem einfließenden Parameter sollte stets klein gehalten werden. Denn ansonsten werden die zwischen den einzelnen Parametern entstehenden
Wechselwirkungen immer unkalkulierbarer auch wenn das “historisch getestete” Ergebnis erst einmal eine gigantische Trefferquote aufweisen mag.Vermeiden Sie Überoptimierungen! Beim sgn. “curve-fitting” passen Sie Ihr System in exzellente Weise anden Ihnen vorliegenden Datenbestand an, der sich jedoch in dieser Weise niemals mehr wiederholen wird.
Besser ist, es, wenn Sie Ihren Datenbestand in mehrere gleich große Zeiträume unterteilen und Ihr System dann an diese unterschiedlichen Kursverläufen testen.
Fehler von heute – Chancen von morgen:
Ganz gleich, ob Sie an der Börse “aus dem Bauch heraus”, anhand fundamentaler Daten – chart- oder markt- technik oder unter Zuhilfenahme von Computern handeln – Fehltrades werden immer wieder auftauchen – und sie gehören zum Gewinnen, wie Schatten zum Licht. Nehmen Sie Fehler niemals persönlich – die Börse behandelt Sie schließlich nicht ungerecht. Vielmehr sollten Fehler stets als Ansporn verstanden werden, die Ursachen entgangener Gewinne aufzuspüren und in der Zukunft zu vermeiden!
Markttechnik:
Unter dem Begriff Markttechnik versteht die Börse auf Formeln basierende Systeme, Indikatoren genannt – die Auskunft über den momentanen Zustand eines Index, einer Devise, Aktie oder des Rentenmarktes geben. Ändert sich dieser Zusand eines Marktes deutlich, erzeugen die markttechnischen Indikatoren entweder ein Kauf- oder Verkaufssignal, welches dem Anleger zeigt, dass ein Wert kaufenswert ist oder man ihn jetzt besser verkaufen sollte. Die Erwartung nach einem Kaufsignal ist ein weiterer Kursanstieg, im Gegenzug nach einem Verkaufssignal ein Kursrückgang.
Die Indikatoren werden – je nach ihrer speziellen Aufgabe – in vier Gruppen unterteilt. Wir stellen Ihnen nun diese Gruppen vor und nennen zu jedem Bereich den jeweils bekanntesten, am meisten verwendeten Indikator als Beispiel. Im Anschluß folgen einige interessante Tips zum optimalen Umgang mit der Markttechnik!
Die für den Anleger sicherlich wichtigste Gruppe sind die Trendfolgeindikatoren: Sie messen, ob der Auf- oder Abwärtstrend eines Wertes noch intakt ist. Der am häufigsten verwendete Trendfolgeindekator ist dabei der sogenannte MACD. Dieser Indikator setzt sich aus verschiedenen komplex berechneten Durchschnittswerten des beobachteten Kurses zusammen. Daraus entsteht der Indikator selbst und eine Signallinie – Überkreuzt der Indikator diese Signallinie nach oben, liegt ein Kaufsignal vor. Damit wird angezeigt, dass ein vorher bestehender Aufwärtstrend beendet ist und nun ein Kursanstieg folgen wird. Fällt der Indikator unter diese Signallinie, wird ein Verkaufssignal erzeugt. Dass heißt: der Aufwärtstrend ist zu Ende, ein Abwärtstrend kann beginnen!
Die Indikatoren aus der Gruppe der Oszillatoren zeigen an, ob ein Markt zu weit nach oben oder unten ge- laufen ist und daher eine Gegenbewegung zu erwarten wäre. Die meisten die diese Oszillatoren bewegen sich dabei in einer Werteskala, die von 0 bis 100 reicht. 0 bedeutet ein viel zu stark gefallenen, 100 einen deutlich zu stark gestiegenen Kurs. Der bekannteste Vertreter dieser Gruppe ist der Stochastik-Oszillator. Er besteht aus einer zumeist durchgezogenen dargestellten Indikator- und einer in der Regel gestrichelt gezeich- neten Signallinie. Diese beiden bewegen sich innerhalb einer Skala von 0 bis 100 – wobei Werte über 80 einen stark gestiegenen – das heißt überkauften Markt anzeigen, Stochastik-Werte unter 20 hingegen einen
zu stark gefallenen, überkauften Markt bedeuten. Ein Kaufsignal liegt beim Stochastik-Oszillator dann vor, wenn der Indikator seine Signallinie nach oben kreuzt und zudem aus der überkauften Zone unter 20 nach oben steigt. Für ein Verkaufssignal gelten die gegenteiligen Voraussetzungen, dass heißt ein Überkreuzen des Indikators und der Signallinie nach unten und der Rückgang unter 80.
Die Sentimentindikatoren auch Stimmungsindikatoren genannt, basieren auf der immer bewiesenen Erkenntnis, dass ein Markt zumeist dann kurz vor einer Trendwende steht, wenn die Stimmung einen Estremwert erreicht. Der Grund ist eigentlich völlig logisch: Wer zum Beispiel optimistisch für den Aktienmarkt ist, also steigende Kurse erwartet, hat natürlich bereits Aktien gekauft. Sind nun alle Marktteilnehmer zu Optimistisch geworden, bleibt niemand mehr übrig, der noch Aktien kaufen könnte. Die Konsequenz ist, dass die Kurse dann mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder zurückgehen werden. Umgekehrt ist es ein gutes Zeichen, wenn jedermann mit fallenden Kursen rechnet. Hat auch der letzte Anleger wegen dieser negativen Meinung seine Aktienbestände verkauft, sind keine weiteren Verkäufe mehr zu erwarten, die Kurse können also wieder steigen.
Ein viel verwendeter Indikator aus diesem Bereich ist der TRIN. Er mißt – vereinfacht ausgedrückt – anhand der Umsätze in Calls und Puts im Bereich des Optionsmarktes die Stimmung der Marktteilnehmer. Liegen zum Beispiel die Umsätze der auf steigende Kursaussichten Calls sehr hoch, ist das ein Beleg für zu hohen Optimismus – und bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit eines baldigen Kursrückgangs hoch ist. Werden umgekehrt sehr viele auf fallende Kurse ausgerichteten Puts gehandelt ist der Pessimismus der Marktteilnehmer folglich bereits sehr hoch, die Börse kann also bald wieder steigen.
Wichtig ist im Zusammenhang mit Stimmungsindikatoren zu wissen, dass man sie nicht für sich alleine gestellt verwenden sollte, da sie keine eigentliche Kauf- oder Verkaufssignale erzeugen, sie können aber durch andere Indikatoren suggerierte Situation bestätigen. Wenn zum Beispiel der MACD ein Verkaufssignal erzeugt und damit zeigt, dass ein Aufwärtstrend zu Ende ist und der TRIN gleichzeitig einen sehr hohen Optimismus anzeigt, ist die Wahrscheinlichkeit eines stärkeren Kursrückgangs besonders hoch.
Nachdem wir nun Trendfolgeindikatoren und Oszillatoren kennen, deren Kauf- oder Verkaufssignale einen guten Anhalt für die zu erwartende Richtung der Kurse geben – und diese Erkenntnisse noch zusätzlich durch Hinweise der Stimmungsindikatoren untermauert werden, bleibt uns die Markttechnik nur noch die Antwort auf die letzte, offene Frage schuldig: Lohne es sich überhaupt, bei einem Kauf- oder Verkaufssignal zu investieren oder anders gesagt: Existiert überhaupt ein Trend, der stark genug ist, um ausreichende Gewinne zu erzielen? Denn die Börse bewegt sich nicht nur auf- oder abwärts, sondern manchmal auch träge seitwärts. Und dann wäre es sicherlich besser, sein Geld in einen anderen Bereich zu investieren. Die Ant- wort auf diese Frage geben uns die Trendintensitätsindikatoren. Der ADXR ist hierbei einer der bekanntes- ten. Er zeigt ausschließlich an, ob ein Trend vorliegt oder nicht. Die Trendrichtung hingegen muß man da- nach zum Beispiel anhand des MACD ablesen. Diese Interpretation des ADXR ist dabei sehr einfach: Steigt die ADXR-Linie an, besteht ein Trend, fällt sie, ist kein Trendverhalten mehr vorhanden, eine Investition – egal ab auf fallende oder steigende Kurse ist daher weih lukrativ.
Die Kenntnis der oft sehr komplexen Formeln zur Berechnung der Indikatoren ist für die korrekte Anwen- dung nicht notwendigerweise erforderlich. Es gibt aber bei den Anwendungsmarkttechnischen Indikatoren einige einfach Tips, die es zu beachten lohnt:
Wir hatten bereits angesprochen, dass man für eine Kauf- oder Verkaufsentscheidung nicht nur einen Indi- kator alleine heranziehen sollte. Am besten ist es, jeweils einen Indikator aus jeder Gruppe zu benutzten und das daraus entstehende Gesamtbild dann am besten noch mit der charttechnischen Situation zu vergleichen. Denn vergessen Sie bitte nicht: Indikatoren sind keine Zauberei und daher niemals hundertprozentig treff- sicher. Aber je mehr Indikatoren die gleiche Aussage haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auf der richtigen Seite stehen werden, wenn Sie den Signalen folgen.
So sollten wirklich immer erst dann aktiv werden, wenn die Indikatoren ein Signal generiert haben. Viele Anleger greifen schon vor einem ihrer Meinung nach sicher bevorstehenden Kauf- oder Verkaufssignal zu, um nach Möglichkeit noch mehr Gewinn zu erzielen. Doch oft setzt ein Indikator auf seiner Signalline wieder auf und dreht in die Gegenrichtung. Sie stünden dann auf der falschen Seite, und müßten Ihre Posi- tion mit Verlust wieder verkaufen – Geduld und Gelassenheit machen sich also wirklich bezahlt!
Jeder Indikator kann unterschiedliche Zeithorizonte aufweisen, ganz nach Ihren Wünschen. So kann sich der Stochastik-Indikator zum Beispiel auf die Tageskurse genauso wie auf Wochen- oder gar Monatskurse eines
Wertes beziehen. Sie sollten für Ihre Zwecke am besten nur den Zeithorizont verwenden, der Ihrem persönlichen Anlagestil entspricht. Sind Sie ein langfristiger Anleger, sind Sie mit einem Stochastik-Indikator auf Wochen- oder Monatsbasis am besten beraten, denn die Vielzahl von Kauf- oder Verkaufssignalen eines Tages-Stochastik betreffen nur jeweils kurzfristige Trends!
Wichtig: Die Themen – Zyklentechnik, Charttechnik und Sentimenttechnik – behandeln wir in unserem Report nicht, da diese Bereiche für Sie als Anfänger zu kompliziert und verwirrend sind, bevor Sie sich mit diesen Themen beschäftigen, sollten Sie mindestens sechs Monate Erfahrung an der Börse haben!
Die Indikatoren werden – je nach ihrer speziellen Aufgabe – in vier Gruppen unterteilt. Wir stellen Ihnen nun diese Gruppen vor und nennen zu jedem Bereich den jeweils bekanntesten, am meisten verwendeten Indikator als Beispiel. Im Anschluß folgen einige interessante Tips zum optimalen Umgang mit der Markttechnik!
Die für den Anleger sicherlich wichtigste Gruppe sind die Trendfolgeindikatoren: Sie messen, ob der Auf- oder Abwärtstrend eines Wertes noch intakt ist. Der am häufigsten verwendete Trendfolgeindekator ist dabei der sogenannte MACD. Dieser Indikator setzt sich aus verschiedenen komplex berechneten Durchschnittswerten des beobachteten Kurses zusammen. Daraus entsteht der Indikator selbst und eine Signallinie – Überkreuzt der Indikator diese Signallinie nach oben, liegt ein Kaufsignal vor. Damit wird angezeigt, dass ein vorher bestehender Aufwärtstrend beendet ist und nun ein Kursanstieg folgen wird. Fällt der Indikator unter diese Signallinie, wird ein Verkaufssignal erzeugt. Dass heißt: der Aufwärtstrend ist zu Ende, ein Abwärtstrend kann beginnen!
Die Indikatoren aus der Gruppe der Oszillatoren zeigen an, ob ein Markt zu weit nach oben oder unten ge- laufen ist und daher eine Gegenbewegung zu erwarten wäre. Die meisten die diese Oszillatoren bewegen sich dabei in einer Werteskala, die von 0 bis 100 reicht. 0 bedeutet ein viel zu stark gefallenen, 100 einen deutlich zu stark gestiegenen Kurs. Der bekannteste Vertreter dieser Gruppe ist der Stochastik-Oszillator. Er besteht aus einer zumeist durchgezogenen dargestellten Indikator- und einer in der Regel gestrichelt gezeich- neten Signallinie. Diese beiden bewegen sich innerhalb einer Skala von 0 bis 100 – wobei Werte über 80 einen stark gestiegenen – das heißt überkauften Markt anzeigen, Stochastik-Werte unter 20 hingegen einen
zu stark gefallenen, überkauften Markt bedeuten. Ein Kaufsignal liegt beim Stochastik-Oszillator dann vor, wenn der Indikator seine Signallinie nach oben kreuzt und zudem aus der überkauften Zone unter 20 nach oben steigt. Für ein Verkaufssignal gelten die gegenteiligen Voraussetzungen, dass heißt ein Überkreuzen des Indikators und der Signallinie nach unten und der Rückgang unter 80.
Die Sentimentindikatoren auch Stimmungsindikatoren genannt, basieren auf der immer bewiesenen Erkenntnis, dass ein Markt zumeist dann kurz vor einer Trendwende steht, wenn die Stimmung einen Estremwert erreicht. Der Grund ist eigentlich völlig logisch: Wer zum Beispiel optimistisch für den Aktienmarkt ist, also steigende Kurse erwartet, hat natürlich bereits Aktien gekauft. Sind nun alle Marktteilnehmer zu Optimistisch geworden, bleibt niemand mehr übrig, der noch Aktien kaufen könnte. Die Konsequenz ist, dass die Kurse dann mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder zurückgehen werden. Umgekehrt ist es ein gutes Zeichen, wenn jedermann mit fallenden Kursen rechnet. Hat auch der letzte Anleger wegen dieser negativen Meinung seine Aktienbestände verkauft, sind keine weiteren Verkäufe mehr zu erwarten, die Kurse können also wieder steigen.
Ein viel verwendeter Indikator aus diesem Bereich ist der TRIN. Er mißt – vereinfacht ausgedrückt – anhand der Umsätze in Calls und Puts im Bereich des Optionsmarktes die Stimmung der Marktteilnehmer. Liegen zum Beispiel die Umsätze der auf steigende Kursaussichten Calls sehr hoch, ist das ein Beleg für zu hohen Optimismus – und bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit eines baldigen Kursrückgangs hoch ist. Werden umgekehrt sehr viele auf fallende Kurse ausgerichteten Puts gehandelt ist der Pessimismus der Marktteilnehmer folglich bereits sehr hoch, die Börse kann also bald wieder steigen.
Wichtig ist im Zusammenhang mit Stimmungsindikatoren zu wissen, dass man sie nicht für sich alleine gestellt verwenden sollte, da sie keine eigentliche Kauf- oder Verkaufssignale erzeugen, sie können aber durch andere Indikatoren suggerierte Situation bestätigen. Wenn zum Beispiel der MACD ein Verkaufssignal erzeugt und damit zeigt, dass ein Aufwärtstrend zu Ende ist und der TRIN gleichzeitig einen sehr hohen Optimismus anzeigt, ist die Wahrscheinlichkeit eines stärkeren Kursrückgangs besonders hoch.
Nachdem wir nun Trendfolgeindikatoren und Oszillatoren kennen, deren Kauf- oder Verkaufssignale einen guten Anhalt für die zu erwartende Richtung der Kurse geben – und diese Erkenntnisse noch zusätzlich durch Hinweise der Stimmungsindikatoren untermauert werden, bleibt uns die Markttechnik nur noch die Antwort auf die letzte, offene Frage schuldig: Lohne es sich überhaupt, bei einem Kauf- oder Verkaufssignal zu investieren oder anders gesagt: Existiert überhaupt ein Trend, der stark genug ist, um ausreichende Gewinne zu erzielen? Denn die Börse bewegt sich nicht nur auf- oder abwärts, sondern manchmal auch träge seitwärts. Und dann wäre es sicherlich besser, sein Geld in einen anderen Bereich zu investieren. Die Ant- wort auf diese Frage geben uns die Trendintensitätsindikatoren. Der ADXR ist hierbei einer der bekanntes- ten. Er zeigt ausschließlich an, ob ein Trend vorliegt oder nicht. Die Trendrichtung hingegen muß man da- nach zum Beispiel anhand des MACD ablesen. Diese Interpretation des ADXR ist dabei sehr einfach: Steigt die ADXR-Linie an, besteht ein Trend, fällt sie, ist kein Trendverhalten mehr vorhanden, eine Investition – egal ab auf fallende oder steigende Kurse ist daher weih lukrativ.
Die Kenntnis der oft sehr komplexen Formeln zur Berechnung der Indikatoren ist für die korrekte Anwen- dung nicht notwendigerweise erforderlich. Es gibt aber bei den Anwendungsmarkttechnischen Indikatoren einige einfach Tips, die es zu beachten lohnt:
Wir hatten bereits angesprochen, dass man für eine Kauf- oder Verkaufsentscheidung nicht nur einen Indi- kator alleine heranziehen sollte. Am besten ist es, jeweils einen Indikator aus jeder Gruppe zu benutzten und das daraus entstehende Gesamtbild dann am besten noch mit der charttechnischen Situation zu vergleichen. Denn vergessen Sie bitte nicht: Indikatoren sind keine Zauberei und daher niemals hundertprozentig treff- sicher. Aber je mehr Indikatoren die gleiche Aussage haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auf der richtigen Seite stehen werden, wenn Sie den Signalen folgen.
So sollten wirklich immer erst dann aktiv werden, wenn die Indikatoren ein Signal generiert haben. Viele Anleger greifen schon vor einem ihrer Meinung nach sicher bevorstehenden Kauf- oder Verkaufssignal zu, um nach Möglichkeit noch mehr Gewinn zu erzielen. Doch oft setzt ein Indikator auf seiner Signalline wieder auf und dreht in die Gegenrichtung. Sie stünden dann auf der falschen Seite, und müßten Ihre Posi- tion mit Verlust wieder verkaufen – Geduld und Gelassenheit machen sich also wirklich bezahlt!
Jeder Indikator kann unterschiedliche Zeithorizonte aufweisen, ganz nach Ihren Wünschen. So kann sich der Stochastik-Indikator zum Beispiel auf die Tageskurse genauso wie auf Wochen- oder gar Monatskurse eines
Wertes beziehen. Sie sollten für Ihre Zwecke am besten nur den Zeithorizont verwenden, der Ihrem persönlichen Anlagestil entspricht. Sind Sie ein langfristiger Anleger, sind Sie mit einem Stochastik-Indikator auf Wochen- oder Monatsbasis am besten beraten, denn die Vielzahl von Kauf- oder Verkaufssignalen eines Tages-Stochastik betreffen nur jeweils kurzfristige Trends!
Wichtig: Die Themen – Zyklentechnik, Charttechnik und Sentimenttechnik – behandeln wir in unserem Report nicht, da diese Bereiche für Sie als Anfänger zu kompliziert und verwirrend sind, bevor Sie sich mit diesen Themen beschäftigen, sollten Sie mindestens sechs Monate Erfahrung an der Börse haben!
Börsen Psychologie:
Gerade an der Börse, wo eigentlich Besonnenheit, emotionsloses Kalkül und Berechnung vor herrschen sollten, übernehmen oft die Emotionen der Marktteilnehmer die Herrschaft über die Kursentwicklung. Der Grund ist dabei eigentlich leicht nachzuvollziehen. An der Börse geht es um sehr viel Geld – da ist es kein Wunder, dass Gefühle wie Angst, Gier oder Hoffnung nicht selten die Kurse bestimmen. Doch auch diese Börsenpsychologie läßt sich durchschauen und meistern, wenn man einige typische Verhaltensweisen kennt und sie richtig einordnen kann Dazu die erste Regel:
Psychologisch motivierte Reaktionen äußern sich zumeist durch schlagartige, starke Kursbewegungen mit riesigen Umsätzen. Eine zügellose Hausse ist ebenso ein Machtwerk der Börsenpsychologie wie ein Börsen-
crash. Wichtig ist dabei zu wissen: Mittelfristig wird sich immer die Logik und Besonnenheit durchsetzten, während die Emotionen an der Börse eine nur sehr begrenzte Lebensdauer haben. Und daher ist es wenigverwunderlich, dass ein Börsencrash für diejenigen Anleger eine ideale Gelegenheit für riesige Gewinne darstellt, die sich von der allgemeinen Panik abkoppeln können und in aller Ruhe die Wertpapiere einsammeln, die andere angsterfüllt zu Schleuderpreisen verkaufen!Und das führt gleich zu einer weiteren Regel der Börsenpsychologie:
Die Mehrheit der Anleger liegt immer falsch. Es ist belegt, dass nur ein sehr kleiner Prozentsatz der An-leger zu den dauerhaften Gewinnern gehört. Und dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man weiß, wo das Problem liegt: Die überwiegende Mehrheit kauft nun einmal erst dann Aktien, wenn die Kurse bereits sehr stark und lange gestiegen sind. Denn das gibt Ihnen das trügerische sichere Gefühl, dass es nun “ewig” so weiter geht. Und genauso sehen viele Anleger erst einmal wochen- oder monatelang zu, wie die Kurse fallen, bevor Sie die Hoffnung aufgeben – und am Ende entnervt verkaufen – meist kurz bevor die Kurse wieder steigen! Richtig wäre es gewesen, schon bei kleinsten Verlusten auszusteigen, wenn sich die Börsenlage verschech- tert – und dann einfach abzuwarten, bis der Zeitpunkt zum Neueinstieg gekommen ist.
Es ist altbekannt, dass die Schwankungen an der Börse oft nur auf diese Phänomene der Börsenpsychologie zurückzuführen sind: Angst, Gewinne zu verpassen, Hoffnung, dass sich die Kurse wieder erholen werden, die Gier, noch mehr zu kaufen um noch mehr Gewinn zu erzielen. Das führt dann letztendlich dazu, dass auch bei weniger dramatischen Ereignissen alle gleichzeitig kaufen oder verkaufen wolle. Doch für Sie solltedas kein Problem, sondern vielmehr eine riesige Chance sein. Wir empfehlen Ihnen daher: Alles, was Sie aus dem Bereich der Börsenpsychologie haben müssen, sind genau die zwei Eigenschaften, die den anderen fehlen: Geld, auf den richtigen Moment zum Kauf oder Verkauf zu warten und den Mut, etwas anderes zu tun als die Masse der Anleger. Und diese beiden Eigenschaften kann man lernen! Auch diese Weise können Sie mit der richtigen psychischen Einstellung Gewinne erzielen, von denen andere ihr Leben lang träumen werden!!
Psychologisch motivierte Reaktionen äußern sich zumeist durch schlagartige, starke Kursbewegungen mit riesigen Umsätzen. Eine zügellose Hausse ist ebenso ein Machtwerk der Börsenpsychologie wie ein Börsen-
crash. Wichtig ist dabei zu wissen: Mittelfristig wird sich immer die Logik und Besonnenheit durchsetzten, während die Emotionen an der Börse eine nur sehr begrenzte Lebensdauer haben. Und daher ist es wenigverwunderlich, dass ein Börsencrash für diejenigen Anleger eine ideale Gelegenheit für riesige Gewinne darstellt, die sich von der allgemeinen Panik abkoppeln können und in aller Ruhe die Wertpapiere einsammeln, die andere angsterfüllt zu Schleuderpreisen verkaufen!Und das führt gleich zu einer weiteren Regel der Börsenpsychologie:
Die Mehrheit der Anleger liegt immer falsch. Es ist belegt, dass nur ein sehr kleiner Prozentsatz der An-leger zu den dauerhaften Gewinnern gehört. Und dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man weiß, wo das Problem liegt: Die überwiegende Mehrheit kauft nun einmal erst dann Aktien, wenn die Kurse bereits sehr stark und lange gestiegen sind. Denn das gibt Ihnen das trügerische sichere Gefühl, dass es nun “ewig” so weiter geht. Und genauso sehen viele Anleger erst einmal wochen- oder monatelang zu, wie die Kurse fallen, bevor Sie die Hoffnung aufgeben – und am Ende entnervt verkaufen – meist kurz bevor die Kurse wieder steigen! Richtig wäre es gewesen, schon bei kleinsten Verlusten auszusteigen, wenn sich die Börsenlage verschech- tert – und dann einfach abzuwarten, bis der Zeitpunkt zum Neueinstieg gekommen ist.
Es ist altbekannt, dass die Schwankungen an der Börse oft nur auf diese Phänomene der Börsenpsychologie zurückzuführen sind: Angst, Gewinne zu verpassen, Hoffnung, dass sich die Kurse wieder erholen werden, die Gier, noch mehr zu kaufen um noch mehr Gewinn zu erzielen. Das führt dann letztendlich dazu, dass auch bei weniger dramatischen Ereignissen alle gleichzeitig kaufen oder verkaufen wolle. Doch für Sie solltedas kein Problem, sondern vielmehr eine riesige Chance sein. Wir empfehlen Ihnen daher: Alles, was Sie aus dem Bereich der Börsenpsychologie haben müssen, sind genau die zwei Eigenschaften, die den anderen fehlen: Geld, auf den richtigen Moment zum Kauf oder Verkauf zu warten und den Mut, etwas anderes zu tun als die Masse der Anleger. Und diese beiden Eigenschaften kann man lernen! Auch diese Weise können Sie mit der richtigen psychischen Einstellung Gewinne erzielen, von denen andere ihr Leben lang träumen werden!!
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